Arbeitsbereiche

Hauswirtschaft und Reinigung

Mitarbeitende in der Hauswirtschaft arbeiten in der Küche, im Service, in der Wäschepflege oder in der Hausreinigung. Dabei können verschiedene gesundheitliche Belastungen und Gefährdungen auftreten.

Bei Reinigungsarbeiten können Mitarbeitende körperlichen Fehlbelastungen ausgesetzt sein, wenn die Arbeit mit nicht ergonomischen Geräten oder mit „falscher“ Handhabung ausgeführt wird. Die EFAS-Broschüre „Körpergerechtes Arbeiten – Bewusst bewegen“ zeigt, wie diese Gefährdungen vermieden werden können. Bei der Feuchtreinigung und dem Tragen flüssigkeitsdichter Handschuhe im wechselseitigem Kontakt mit Wasser oder Reinigungsmitteln wird die Haut belastet. Rutschgefahr besteht auf feuchten Böden. Eine weitere Gefährdung ergibt sich aus der Benutzung von Leitern beim Fensterputzen.

In Küchen ist die Unfallgefahr durch das Arbeiten mit scharfen Werkzeugen, heißen Flächen und heißen Speisen hoch. Besonderes Augenmerk muss auf die Vermeidung von Rutschgefahren in Küchen gelegt werden. Der Umgang mit großen Töpfen und schweren Lasten kann zu Belastungen des Muskel-Skelett-Systems führen. Bei großen Spülanlagen kann auch Lärm eine Gefährdung sein.

Bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten in Einrichtungen der Kinderbetreuung und Pflege muss auch für Küchen- und Reinigungspersonal der Infektionsschutz gewahrt werden. Denn die Mitarbeitenden können sich durch luftübertragende Erreger wie Windpocken oder Masern auch nach den Schließzeiten der Einrichtungen noch anstecken.

Arbeitgebende müssen je nach Gefährdungsbeurteilung eine arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten.

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